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Corporate siteWenn die Definition einer "intelligenten Stadt" fortschrittliche IKT-Infrastruktur (Informations- und Kommunikationstechnologien), ein intelligentes Stromnetz, innovative Gebäudearchitektur mit flexiblen Räumen, Near-Logistics und umweltfreundliche Lösungen umfasst, dann erfüllt Smart Kalasatama in Finnlands wachsender Hauptstadt diesen Standard definitiv.
"Das Ziel von Smart Kalasatama ist einfach: Die Stadt Helsinki dabei zu unterstützen, die funktionellste Stadt der Welt zu bauen, indem sie das Beste aus dem herausholt, was neue Technologien liefern können", sagt Kerkko Vanhanen, Programmdirektor für das Stadterneuerungsprojekt, das vor einem Jahrzehnt begann.
Die Stadtplaner von Helsinki sind entschlossen, Smart Kalasatama in enger Partnerschaft mit der Regierung, den Organisationen, der Wirtschaft und insbesondere seinen Bewohnern zu entwickeln.
"Unser Anspruch ist es, dass durch die Minimierung der Transportzeiten und die Nähe aller städtischen Dienstleistungen eine weitere Stunde pro Tag gewonnen wird", sagt Vanhanen.
Schlüsselfaktoren für Daten und Mobilität
Der Erfolg von Smart Kalasatama beruht in hohem Maße auf Verhaltensdaten und den Vorteilen des Lebensstils, die dadurch ermöglicht werden, dass es die Stadt besser führt und neue digital basierte Dienste entwickelt.
"In Helsinki verfügen wir über mehr als 600 Datensätze von Informationen, die für Unternehmen und Innovatoren offen zugänglich sind. Sie haben diese Informationen bereits genutzt, um spannende neue Lösungen zu entwickeln", sagt Vanhanen.
Beispiele für solche Dienstleistungen rund um die Datenproduktion und -nutzung sind das gesamte umweltfreundliche Energienetz von Kalasatama, ein vakuumbasiertes Abfallsammelsystem, ein fahrerloser Busservice, der im Sommer 2019 in Betrieb genommen werden soll, und die Arbeit an Ideen wie gemeinsamen E-Bikes und Essenslieferplänen.
"Seit letztem November können alle neuen Wohngebäude 12 verschiedene Kategorien von Informationen zum Stromverbrauch erfassen", sagt Vanhanen. "In naher Zukunft werden die Daten den Menschen helfen, zu lernen, wie sie ihren Energieverbrauch besser steuern können, aber sie unterstützen auch die Energieversorger, indem sie die Nachfrage besser prognostizieren."
Auch das Verständnis der Mobilitätsbedürfnisse der Bewohner und Unternehmen von Smart Kalasatama war seit Beginn des Projekts wichtig.
Der Bezirk ist bereits sehr gut mit dem Rest Helsinkis über eine Metroverbindung, Bus und bald auch Straßenbahn vernetzt. Innerhalb von Kalasatama spielen Rolltreppen und Aufzüge angesichts der Dichte des Projekts und der Verbreitung hoher Wohnimmobilien eine wesentliche Rolle.
"Wir sehen eine viel größere Rolle für KI (künstliche Intelligenz), Sensoren und Daten in Menschen, die sich im Laufe der Zeit bewegen", glaubt Vanhanen.
"Dies ist auch ein Beispiel für einen Bereich, in dem kleine, agile Innovatoren und große etablierte Unternehmen, die im Bereich des Personenflusses tätig sind, koexistieren und zusammenarbeiten können", sagt Vanhanen.